Ich habe sie gesehen: die berühmten Berggorillas in Ruanda. Berühmt geworden durch Diane Fossey, die sie erforschte und bis auf den eigenen Tod verteidigte.
Ich bekenne mich dazu, dass ich sie mir nur anschaute, weil man es mir empfahl und weil es zu Ruanda irgendwie “dazugehört”. Ich war ein schlechter Tourist; ich hatte nicht mal Gorillas im Nebel geguckt (eng.: gorillas in the mist). Aber es war die richtige Entscheidung. Immerhin zahlt man als foreign resident nur den halben Preis, also 250 Dollar.
Zusammen mit Tobi, Mitfreiwilliger in meinem Zentrum, ging es am Vorabend nach Ruhengeri, wo wir bei Freunden die Nacht über schliefen. Am frühen Morgen, die Hähne schnarchten noch, rappelten wir uns behutsam aus dem Bett, steckten uns eine Banane in den Magen und machten uns auf den Weg.
Mit zwei der kleinen, praktischen Verkehrsmittel ging es dann zur Hauptstation, wo sich die Horde der, überwiegend, Ausländer versammelt.
Wir wurden der Agasheke-Gruppe zugewiesen (stimmt das so?), was (sehr) frei übersetzt so viel heißt wie: spezielle Gruppe. Die Besonderheit bei uns war, dass es nur einen Silberrücken gab. Normal sind eher zwei, drei oder vier.
Von der Hauptstation ging es dann mit dem Auto zum Parkeingang. Wer kein Fahrzeug hat, kann sich einfach von den Mitbesuchern mitnehmen lassen.
Im Volcanoes National Park gibt es insgesamt 16 Gorilla-Gruppen. 8 sind an Besucher gewöhnt, weitere 8 dienen Forschungszwecken und sind “wild”.
Agashya, 14, Silberrücken und 210-Kilogramm-Koloss hat 12 Frauen und nur eigene Kinder in der Gruppe. Die Gruppe war erfrischend jung. Für unsere Mit-Touristen, die sich alle für mindestens zwei oder drei Tage bei den Gorillas eingebucht hatten, war diese Gruppe ein Highlight, denn sie war sehr dynamisch und nicht nur mit Fressen beschäftigt. Wir hatten also Glück gehabt. Aber nach einer Stunde war das Glück auch erstmal wieder vorbei.
Ugh, ugh, silverback.
7 Fotos
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Haben sie schon gewusst, dass… (weiterlesen…)
Derzeit ist meine Mutter zu Besuch. Nach einer Woche Ruanda habe ich sie mal gebeten, ihre schönsten Fotos auszuwählen, damit ich sie auf meinen Blog hochladen kann. Damit ist hier endlich mal wieder greifbarer Inhalt… aber auch der nächste Text steht schon in den Startlöchern.
Die Fotos sind vieleicht etwas Akagera-lastig, aber so ist das halt, wenn das Fotografieren in der Öffentlichkeit nicht so direkt erwünscht ist… Trotzdem viel Spaß damit.
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Ein viel zu früher Morgen. “Wir fahren am Dienstag in den Akagera Nationalpark und wenn du Bock hast, kannst du mit kommen”, hatte mir Jakob Samstags nur gesagt. (Anmerkung: Auf diesem Wege schonmal ein Danke an Paul, meinen Kollegen, der meinen Kurs übernahm und meinen Direktor Donatien, der mich im Austausch mit dem vorangegangenen Samstag auch wirklich mitfahren ließ.)

wir und der Samurai
Jakob hatte Besuch von seinem Bruder Jonas. Die beiden waren bis dato nur in Burundi, Jakobs alter Wirkungsstätte, gewesen und wollten nochmal etwas von Ruanda sehen. Warum also nicht der Akagera?!
Der Akagera NP ist eine Savanne, die ursprünglich aus ~2500 km² Fläche bestand, dann im Zuge des Genozids auf ~1050 km² verkleinert werden musste. Für die Tourismusindustrie ist es entsprechend schwer, den sowieso schon kleinen Park gegenüber anderen ostafrikanischen Größen zu vermarkten. Während unseres “Game Drives” sahen wir keinen einzigen anderen Touristen. “Die kommen eher am Wochenende”, sagte unser Guide dazu.
Im Osten des Landes (weiterlesen…)
Ich halte mich gar nicht lange mit Worten auf. Ich habe eine neue Frisur.
vorher
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nachher
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die neue Deko in meinem Zimmer (ignoriert bitte das Chaos darunter)
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Diesmal ein Post in bildlicher Kommentarform…
Unter henriks-ruanda.de/videos gibt es auch noch ein Kurzvideo von einem Mototrip in Gisenyi.
Gitarama, dazwischen, Gisenyi
Fotos der letzten Wochen, unter anderem in Gitarama und Gisenyi
26 Fotos
das waren mal 4 Kilo Kartoffeln
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der Kigali City Tower mit immer weniger Gerüst
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Gitarama, links das Stadion
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die Kirche von Gitarama
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und so sieht sie von innen aus
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der Vorplatz vor der Kirche
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herrlich, oder?
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Hallo, ich heiße Karl. Charles begrüßte uns auf Deutsch. Er hat gutes Deutsch nur durch Kassetten gelernt, die ihm ein Freund schenkte, der in Deutschland arbeitet. Maike bringt ihm gerade noch mehr bei.
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seht ihr die Sitze?
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die einzigen Scheine, die es hier gibt – der Kurs für einen Euro liegt derzeit bei 1 Euro ~ 817 RWF
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Gisenyi
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Motofahrt
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wir haben einen der Hügel nahe Gisenyi bestiegen, der Wurm lief mir über den Weg
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schöner Ausblick
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von hinten nach vorne: Dominique (so geschrieben): Solartechniker in Ruanda; Sophie (oder mit f?): Friends of Rwanda; Pat: Couchsurfer bei Carlo und Flo
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Mittlerweile werden hier Klamotten verkauft, aber Mozilla verkaufte früher wohl Computer
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eins der schönsten Häuser in Gisenyi
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Bralirwa, Brauerei mit Lizenzen für Mützig, Primus, Amstel, Cola, Fanta + Derivate
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die "Hauptstraße" von Gisenyi
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