4 Länder für den Frieden

am 30. März 2011 in Erlebnisse, Fotos, Meinung | 2 Kommentare

Liebe Fangemeinde des Blogs, liebe einfachen Mitleser.

alle 4C4P Teilnehmer + Teamer

alle 4C4P Teilnehmer + Teamer

Seit fast zwei Wochen schiebe ich diesen Artikel jetzt schon vor mir her, weil ich erstmal über etwas anderes schreiben wollte. Es gibt eigentlich gar nicht viel über das Event „4 Countries 4 Peace“ zu berichten, aber immerhin schöne Bilder.

Am 17. und 18. März hatten wir hier volles Haus im Maison des Jeunes Kimisagara. Parallel zu üblichen Hochzeiten und Konzertveranstaltungen, wurde auf dem Fußballgelände des MJK das „4 Countries 4 Peace“ Event ausgetragen. Ausgerufen vom Auswärtigen Amt in Partnerschaft mit dem DFB war die hiesige Organisation Esperance der lokale Partner der Veranstaltung.

Jeweils 2 Teams aus Uganda, Burundi, dem Kongo und Ruanda traten im „Football Amahoro“ (Friedensfußball) gegeneinander an. Die Teams bestehen aus drei Mädchen und drei Jungs. Nur die Mädchen (mehr …)

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Hochzeit auf ruandisch

am 22. Dezember 2010 in Erlebnisse, Wissen | 4 Kommentare

Es ist so eine Art Klischee. Jeder Freiwillige, der versucht einen halbwegs seriösen Blog zu verfassen muss es mal gemacht haben: an einer Hochzeit mit Landesgepflogenheiten teilnehmen und dann darüber berichten.
Vielleicht war es bei uns (Moritz und mir) sogar ein bisschen anders, weil wir nicht nur eingeladen waren, sondern auch halfen und „zum erweiterten Familienkreis“ gehörten – der Bräutigam war der Bruder unseres Mitbewohners und Freundes Dominique.

Jetzt ist so eine ruandische Hochzeit ziemlich aufwändig. Schnell in die Kirche und danach in einen feierwürdigen Saal und sich die Birne blau saufen die Vermählung mit Schmaus und Trank genießen (Anm.: nachträglich geändert), das ist doch eher deutsch. Hier in Ruanda stehen Tradition, Moderne und vorchristliche Kultur sehr nah aneinander. Mein zweiter Eindruck war auch, dass hier jede Hochzeit gleich abläuft – denn jeder wusste Bescheid, was in diesem Hick-Hack als nächstes zu tun ist. Aber lasst mich erstmal beschreiben, was so ablief.

Freitagsabends traf sich die ganze Familie um den darauf folgenden Tag zu planen und zu besprechen. Ich war ein bisschen verwundert, dass so etwas wie ein Zeitplan erst am Vortag erstellt wird… aber auch dieses Meeting fing mit eineinhalb Stunden Verspätung an; ich hatte ja mal über Zeit geschrieben. Pünktlichkeit bei einer Hochzeit: unwichtig. (mehr …)

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Mal was anderes, woanders

am 24. November 2010 in Erlebnisse, Fotos, Meinung | 3 Kommentare

Nachdem ich letztes Mal über meinen Alltag geschrieben habe, liegt es mir mal wieder am Herzen etwas über ein Wochenende zu schreiben und zwar letztes Wochenende. Da war unter anderem meine Tante mitsamt ihrer Freundin hier in Kigali, da hatte ich mit Rapha ein Konzert im Bel-Air und am Samstag ging es in den Nyungwe (Nyungwe-Infos ebenfalls bei Rapha), am Sonntag hatte ich meine erste warme Dusche nach 102 Tagen Ruanda.

Ach wie einfach, damit wäre ja eigentlich alles erzählt. (mehr …)

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Zeit in Ruanda

am 4. November 2010 in Erlebnisse, Wissen | 1 Kommentar

Letztes Wochenende war Zeitumstellung in Deutschland. Wir sind Deutschland also täglich eine Stunde voraus – zumindestens zeitlich betrachtet. Eine Gelegenheit mal etwas über Zeit hier zu berichten.

meine Zeit

Am heutigen Tag bin ich exakt 84 Tage in Ruanda. Mein erstes Viertel habe ich bald schon hinter mir. So schnell vergehen drei Monate.

Ich erinnere mich noch, als ich hier ankam und sich vor allem die ersten drei Wochen wie zu lang gegrillte Bruschetten beim Beißen ledernd hinzogen. Das hat sich langsam geändert. Ich neige fast schon dazu zu sagen: „es sind nur noch 9 Monate“. Ich habe mittlerweile schon viel vor für den Rest meines Jahres hier und gefühlt wird es einfach eng. (mehr …)

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Renovierung – vorher

am 21. September 2010 in Erlebnisse, Fotos | 1 Kommentar

Heute ist ein komischer Tag. Ich bin früh aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Ich bin leicht am kränkeln. Ich wollte nicht frühstücken. Im Projekt fehlten nicht nur Strom und damit Internet, sondern auch noch Leute, mit denen man sich vernünftig ablenken kann.

ein Gewitter zieht auf

Ab heute sollten wir einen Mitbewohner für einen Monat haben – Absprachenproblem, kommt doch morgen. Und seit einer Stunde regnet es aus allen Löchern.

Egal, der perfekte Tag um mit dem Streichen anzufangen. Aber auch der Weg bis hier hin war nicht einfach…

Farbe kaufen

Es ist Samstag. Endlich ist der Leidensdruck vom Hospitalgrün groß genug. Ich fahre los um Farben zu holen. Moritz, mein Mitbewohner, kennt einen Laden und beschreibt ihn mir. Ich fahre hin. Niemand da, auch nicht unter den Telefonnummern (immerhin 3) zu erreichen. Ich frage jemanden, ob er einen anderen Laden kennt. (mehr …)

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